Software für Meeresfrüchte

Aquarius Fisch-Etikettiersystem

Das Aquarius-Verarbeitungssystem wurde speziell für die Fisch- und Meeresfrüchteverarbeitung entwickelt

Aquarius-Lösungen für das Etikettieren und Verpacken von Fisch und Meeresfrüchten

Rückverfolgbarkeit und Kennzeichnung in der Meeresfrüchtebranche

In der britischen Meeresfrüchtebranche sind Rückverfolgbarkeit und Kennzeichnung zentrale gesetzliche Anforderungen.

Rückverfolgbarkeit bedeutet, dass Fisch und Meeresfrüchte vom Verkauf an den Verbraucher den ganzen Weg zurück bis zum Fangort nachverfolgt werden können.

Zu den gesetzlichen Anforderungen gehört auch die Kennzeichnung, die korrekt und gut lesbar sein muss. Das fördert den sicheren Umgang mit den Produkten und schafft Verantwortlichkeit entlang der gesamten Lieferkette — vom Boot auf See bis ins Supermarktregal und auf den Restaurantteller.

Allgemeine Kennzeichnungspflichten

Alle Meeresfrüchte müssen mit den folgenden Angaben gekennzeichnet sein, um an Endverbraucher verkauft werden zu dürfen:

  • Produktname (z. B. Atlantischer Heilbutt)
  • Wissenschaftlicher Produktname (z. B. Gattung Hippoglossus)
  • Verbrauchsdatum
  • Menge
  • Lagerbedingungen (z. B. gekühlt lagern)
  • Name und Anschrift des Verpackers

Anforderungen an die Rückverfolgbarkeit

Die Anforderungen an die Rückverfolgbarkeit gelten für die gesamte Vertriebs- und Lieferkette von Meeresfrüchteprodukten. Sie beginnt beim Boot und endet beim Verbraucher — und die Informationen müssen für die zuständigen Behörden auf Anfrage bereitstehen.

Auch wenn die Gesetzgebung je nach Fangort leicht variieren kann, etwa in EU-Gewässern gegenüber britischen Gewässern, gilt im Kern: Alle Meeresfrüchte, die keine importierten oder verarbeiteten Produkte sind, müssen rückverfolgbar und gekennzeichnet sein, um an britische Verbraucher verkauft werden zu dürfen.

Dazu gehören:

  • Der Name des Fischereifahrzeugs (bzw. der Aquakultureinheit)
  • Arten-Code der Food & Agriculture Organization (FAO)
  • Chargennummer
  • Fangdatum bzw. Fangzeitraum
  • Fanggebiet
  • Produktionsmethode

Das Aquarius-Softwaresystem von ACSS ordnet Produkten automatisch die korrekten Rückverfolgbarkeitsdaten zu und druckt Etiketten mit Barcodes. Beim Scannen werden die gesetzlich vorgeschriebenen Rückverfolgbarkeitsdaten abgerufen — Ihr Betrieb bleibt konform und läuft nicht Gefahr, Strafen zu riskieren.

Nützliche Informationsquellen zur Kennzeichnung von Fisch & Meeresfrüchten

Aquarius Softwaresystem für Fisch & Meeresfrüchte

Vorteile des System-Kernmoduls:

  • Vor der Einführung von Aquarius verlassen sich die meisten Kunden auf handschriftlich notierte Gewichte, die anschließend in die Buchhaltungssoftware eingetippt werden — ein Kunde schrieb sogar noch Rechnungen von Hand und rechnete die Summen im Kopf aus.
  • Auf die Versandkisten wurden Kundennamen, Produkt und Gewicht mit Wachskreide geschrieben. Das war zeitaufwendig und fehleranfällig.
  • Das Kernmodul macht jede manuelle Dateneingabe und handschriftliche Auftragserfassung überflüssig — niemand muss mehr die Gewichte des verarbeiteten Fischs notieren und anschließend abtippen.
  • Etiketten werden gedruckt und auf die Fischkisten geklebt.
  • Die Software stellt sicher, dass alle Aufträge für jeden Kunden korrekt vorbereitet und kommissioniert werden. Der automatische Druck von Liefer- und Versandpapieren sowie die automatische Rechnungsstellung machen den Prozess deutlich effizienter — die Fahrer verlassen das Depot wesentlich schneller.

Funktionen des Kernmoduls:

  • Anbindung an die Buchhaltungssoftware des Kunden — in beide Richtungen.
  • Kundenverwaltung
  • Artikelverwaltung
  • Auftragsbearbeitung
  • Fabrikseitige Abwicklung der Verkaufsaufträge
  • Rechnungsstellung
  • Abfragen und Berichte
  • Individuelle Rechnungs- und Etikettenformate
  • Rückbuchung der Ausgangsrechnungen in die Buchhaltungssoftware.

Zusätzliche Softwaremodule:

  • Bestellwesen inklusive Wareneingang.
  • Filetier-Modul.
  • Supermarkt-Verpackung.
  • Jakobsmuscheln.
  • Scanner-Versand.
  • Manuelle Sortierung.
  • EDI-Integration.
  • Anbindung an webbasierte Bestell-Apps von Drittanbietern, darunter Fresho & Orderlion, sowie Integration mit kundeneigenen Web-Bestellportalen.

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